13.10.2026 | selbstbestimmt
Woche der seelischen Gesundheit: Entstigmatisierung und Unterstützung gefordert

Vom 10. bis 20. Oktober 2026 werben Fachkräfte im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit deutschlandweit für mehr gesellschaftliche Akzeptanz und wirksame Unterstützung für Betroffene schwerer psychischer Erkrankungen. Das Motto in diesem Jahr: „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“. Die BLS stellte in der Aktionswoche ihr Präventionsprojekt selbstbestimmt bei der Auftaktveranstaltung des Landkreises Dahme-Spreewald vor, den Sie bei der Entwicklung Kommunaler Gesamtkonzepte zur Stärkung von Kindern aus sucht- und psychisch belasteten Familien begleitet.
Ca. 88.000 bis 117.000 Kinder und Jugendliche wachsen Hochrechnungen zufolge im Land Brandenburg in einer sucht- oder psychisch belasteten Familie auf und sind damit einem erhöhten Risiko ausgesetzt, selbst zu erkranken. Mit der Entwicklung Kommunaler Gesamtkonzepte fördert die BLS in drei Pilotkommunen des Landes Brandenburg den Aufbau akteursübergreifender Strategien zur Unterstützung der Betroffenen.
LDS nahm bereits im Frühjahr die Arbeit als Pilotkommune auf, um bestehende Hilfsangebote künftig besser zu vernetzen, Versorgungslücken zu erkennen und betroffene Kinder und Familien frühzeitig zu erreichen. Am 12. Oktober 2026 stellte der Landkreis das Projekt nun erstmals einem Fachpublikum vor. Im Rahmen einer Tagung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in den bisherigen Projektverlauf und verschiedenen Präventionsprogramme. Durch die Veranstaltung führte Gesundheitskoordinatorin und Projektkoordinatorin Elisa Florstedt. Die BLS beteiligte sich unter anderem mit einem Grußwort der Geschäftsführerin Andrea Hardeling und der Vorstellung des Projekts selbstbestimmt. Details zur Veranstaltung erhalten Sie in der Pressemitteilung des Landkreises.
Mehr zu den Entwicklungen in den Pilotkommunen finden Sie unter www.selbstbestimmt-brandenburg.de/kommunale-gesamtkonzepte. Informationen zur Woche der seelischen Gesundheit gibt es auf der Website des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit.