09.12.2025 | Suchthilfe
Suchthilfestatistik Brandenburg für 2024

Im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg hat das Institut für Therapieforschung die Suchthilfestatistik für das Jahr 2024 veröffentlicht.
Die Ergebnisse wurden zahlreichen Vertreter*innen aus Suchtberatungsstellen, Vertreter*innen des AK Daten und Berichterstattung der Landessuchtkonferenz und weiteren Interessierten vorgestellt und diskutiert.
Der Bericht zeigt ein im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig verändertes Bild: Alkohol ist mit einem Anteil von 67,8 % weiterhin mit Abstand der häufigste Grund, aus dem sich Ratsuchende 2024 an Brandenburger Suchtberatungsstellen wandten (2023: 65,1 %). 11,2 % suchten aufgrund des Konsums von Cannabinoiden Hilfe. Trotz der am 1. April 2024 inkraftgetretenen Teillegalisierung von Cannabis ist dieser Wert leicht rückläufig im Vergleich zum Vorjahr (2023: 11,9 %). Weiterhin sind zudem Männer deutlich häufiger von einer Suchtproblematik betroffen als Frauen.
Die vollständige Suchthilfestatistik steht Interessierten als kostenloser Download auf der Seite der Landessuchtkonferenz zur Verfügung.