25.02.2026 | Selbsthilfe

31. Sucht-Selbsthilfetagung im Land Brandenburg

Rund 140 Engagierte aus der Sucht-Selbsthilfe kamen zur 31. Sucht-Selbsthilfetagung im Land Brandenburg im Hoffbauer Tagungshaus in Potsdam zusammen. Die Tagung stand unter dem Motto „Im Gespräch bleiben – miteinander reden, voneinander lernen“ und bot Raum für Austausch, neue Impulse und persönliche Begegnungen.

Für die Teilnehmenden gab es nach Grußworten von BLS-Vorstandsmitglied Elisabeth Freya Schütz, Michael Zaske vom Ministerium für Gesundheit und Soziales sowie Rosemarie Lieckfeldt vom Suchtgefährdetendienst der Diakonie zunächst einen inhaltlichen Impuls zum Konzept Recovery. Der Vortrag zeigte: Genesung nach einer Suchterkrankung bedeutet für viele Menschen mehr, als abstinent zu leben. Es geht um einen persönlichen Weg zu mehr Selbstbestimmung, Lebensqualität und gesellschaftlicher Teilhabe. Für die Sucht-Selbsthilfe stellt sich damit die Frage, wie Gruppen Räume schaffen können, in denen Menschen offen über ihre Erfahrungen sprechen, Unterstützung finden und neue Perspektiven entwickeln können.

In verschiedenen Workshops tauschten sich die Teilnehmenden anschließend über unterschiedliche Aspekte der Gesprächskultur in der Selbsthilfe aus. Diskutiert wurde unter anderem: Wie können Gespräche in Gruppen gelingen? Wie kann mit schwierigen Themen wie Rückfällen umgegangen werden? Und welche Rolle spielt Offenheit im Umgang mit Suchterfahrungen im Alltag?

Die nächste Gelegenheit zum Austausch bietet das "Zukunftsforum Sucht-Selbsthilfe im Land Brandenburg". Dort greift die BLS die im Projekt Sucht-Selbsthilfe innovativ entstandenen Ideen auf, entwickelt sie im Workshop-Format weiter und überprüft gemeinsam mit den Teilnehmenden, welche Maßnahmen konkret umsetzbar sind. Alle Informationen gibt es hier zum Zukunftsforum Sucht-Selbsthilfe