19.12.2025 | Suchthilfe

12. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2025 veröffentlicht

In dem Bericht fordern der akzept Bundesverband, die Deutsche Aidshilfe und das Selbsthilfenetzwerk JES von der deutschen Drogenpolitik eine neue Strategie für den Umgang mit den wachsenden Herausforderungen durch synthetische Opioide und zunehmenden Crack-Konsum.

„Die steigende Zahl der Drogentodesfälle und der HIV-Infektionen, die Verelendung durch Crack und die drohende Verbreitung von Fentanyl, Nitazenen und Co. sowie der anhaltend starke Konsum bei den Alltagsdrogen Alkohol und Nikotin machen deutlich: Deutschland braucht dringend eine neue Strategie im Umgang mit Drogen“, sagt Maria Kuban, Leiterin des Projekts so-par bei der Deutschen Aidshilfe, das der Vorbereitung von Städten auf synthetische Opioide dient.

Der Alternative Drogen- und Suchtbericht (ADSB) soll als Grundlage für eine Neuorientierung der Drogenpolitik dienen. Er versammelt die Expertise aus Wissenschaft, Drogenhilfe und Prävention und entstand 2014 als Gegenentwurf zum regierungsamtlichen Drogen- und Suchtbericht.

Im Kapitel „KI in der Suchthilfe“ erläutert BLS-Geschäftsführerin Andrea Hardeling die Voraussetzungen dafür, Künstliche Intelligenz zur Unterstützung von Beratung und Wissensmanagement im Handlungsfeld einzusetzen.

Der vollständige Bericht steht unter alternativer-drogenbericht.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.