11. September 2026 | Fortbildungen
Sucht und Verluste

Wenn Trauer die Lösung sein kann
Fachkräften begegnen in der Arbeit mit suchterkrankten Menschen häufig Personen, die schwere Verluste mit sich tragen. Sie erleben, dass der Konsum von Suchtmitteln einen Lösungsversuch darstellt, um mit Ohnmacht, Schmerz und Schuldgefühlen weiterleben zu können.
Einige Menschen erleben Verluste ganz plötzlich, andere leiden unter längst zurückliegenden Trauerfällen. Viele Fachkräfte in der Suchthilfe erleben das Thema Trauer als übermächtig und würden diese Begleitung lieber an andere Expert*innen abgeben.
Die Fortbildung vermittelt Lösungswege, um mit Trauer und der Ohnmacht des Verlustes umzugehen.
Inhalte
- die systemische Haltung in der Suchtarbeit
- Vorstellung des „Kaleidoskop des Trauerns“ von Chris Paul
- Stabilisierungstechniken
- ein anschaulicher Umgang mit Schuldkonstruktionen
- die Bedeutung von Ritualen
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und andere Fachkräfte in der Suchthilfe und angrenzenden Fachbereichen.
Referent*in
Kerstin Zabel-Strzyz
Teilnahmebeitrag
120,00 Euro