15.04.2026 | selbstbestimmt

Landesweit erste Kinderschutzambulanz eröffnet

Im Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann haben Gesundheitsminister René Wilke und Jugendminister Gordon Hoffmann am 15.04.2026 Brandenburgs erste Kinderschutzinstitutsambulanz symbolisch eröffnet.

Kinderschutzinstitutsambulanzen (KIA) sind Einrichtungen, in denen Medizinerinnen und Mediziner in enger Kooperation mit Fachleuten der Kinder- und Jugendhilfe Verdachtsfällen von Vernachlässigung, Kindesmisshandlung oder Kindesmissbrauch nachgehen und sofortige Hilfemaßnahmen einleiten.

Der Standort in Potsdam deckt die Versorgungsregion Havelland-Fläming ab. Vier weitere Ambulanzen sollen im Laufe des Jahres folgen. Initiiert wurde die Einrichtung der KIA im Land durch eine Lottomittelförderung beider Ministerien in Höhe von insgesamt 170.000 Euro.

„Kinder sind die Zukunft unseres Landes, und ihr Schutz genießt für unsere Landesregierung höchste Priorität. Für wirksamen Kinderschutz spielt die Früherkennung eine wesentliche Rolle, denn durch rasche Hilfemaßnahmen kann oft Schlimmeres verhindert werden. Schon bei ersten Anzeichen muss den örtlichen Jugendämtern eine fundierte medizinische Expertise zur Verfügung stehen. Dafür braucht es eine enge Zusammenarbeit aller relevanten Akteurinnen und Akteure – zum Wohl und zum Schutz unserer Brandenburger Kinder“, erläutert Gesundheitsminister René Wilke in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt (MASGZ).

Zur vollständigen Pressemittelung geht es hier.