21.07.2025 | Suchtprävention
Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende

Der 21. Juli gilt auch in diesem Jahr bundesweit der Erinnerung an Menschen, die infolge ihres Drogenkonsums ihr Leben verloren haben.
17 Rauschgifttodesfälle wurden 2024 im Land Brandenburg erfasst. Deutschlandweit waren es 2.137. Hinzu kommen jährlich über 40.000 Menschen, die vorzeitig an den Folgen ihres Alkoholkonsums sterben.
Um solche Zahlen künftig zu verhindern, müssen Suchtberatungsstellen als zentrale Anlaufpunkte für Ratsuchende gesichert und Präventionsmaßnahmen ausgebaut werden. Angesichts des Weltdrogentages im Juni erläuterte Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck hierzu: „Prävention hat nicht nur eine politische Priorität, sondern ist ein moralisches Gebot. Wir müssen europaweit, ja weltweit in evidenzbasierte Prävention und Schadensminderung investieren, unsere Gesellschaften stärken und eine gesündere und sicherere Zukunft für alle schaffen. Gerade die Jugend und die Schwächsten müssen wir dabei besonders im Blick haben.“
Der Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende am 21. Juli wurde 1998 durch hinterbliebene Angehörige ins Leben gerufen. Seither beteiligen sich bundesweit viele Organisationen und Initiativen mit Gedenkveranstaltungen und rufen zu einer besseren Drogenpolitik auf.