15. April 2026 | Sonstige
SuchtGPT

Ein Forschungsprojekt zu KI in der Suchthilfe
Immer mehr Menschen nutzen KI-gestützte Systeme, um sich zu Fragen rund um Konsum, Abhängigkeit und Hilfsmöglichkeiten zu informieren, etwa zur Einschätzung des eigenen Konsums oder zu möglichen Unterstützungsangeboten. Diese ersten Klärungen erfolgen anonym und häufig außerhalb bestehender Beratungsangebote. Damit stellt sich zunehmend die Frage, welche Rolle solche Systeme im Kontext der Suchthilfe spielen können.
In dieser digitalen Veranstaltung stellt delphi das Forschungsprojekt SuchtGPT vor. Im Projekt wird untersucht, wie ein KI-gestütztes Dialogsystem Menschen mit einer Suchterkrankung und ihre Angehörigen bei suchtbezogenen Fragen unterstützen kann und welche Anforderungen sich daraus für einen fachlich fundierten und verantwortungsvollen Einsatz ergeben. Vorgestellt werden Zielsetzung, Funktionsweise und die praktische Nutzung von SuchtGPT. Dabei geht es unter anderem darum, welche Themen das System abdeckt, wie es genutzt werden kann und wo seine Grenzen liegen.
Inhalte
- Das Forschungsprojekt SuchtGPT: Zielsetzung und Fragestellungen
- Funktionsweise und praktische Nutzung des KI-Dialogsystems
- Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit einer Suchterkrankung und ihre Angehörigen
- Datenschutz, Anonymität und Qualitätssicherung
- Chancen und Grenzen KI-gestützter Dialogsysteme in der Suchthilfe
- Austausch und Diskussion
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus Suchthilfe, Selbsthilfe, Prävention, Verbänden und angrenzenden Arbeitsfeldern sowie an alle, die sich für digitale Unterstützungsangebote und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Suchthilfe interessieren.
Ansprechpartnerin für Rückfragen
Julia Nieveler
Referentin Digitalisierung | Sucht-Selbsthilfe
Tel.: (0331) 581 380 14
E-Mail
Referent*in
delphi
Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH
Teilnahmebeitrag
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Diese Veranstaltung ist ausgebucht.