Menschen mit Migrationsgeschichte

Suchtprävention für vulnerable Zielgruppen

Weltweit sind derzeit über 80 Millionen Menschen auf der Flucht. Gründe hierfür sind beispielsweise Kriege, Armut, Verfolgung, Gewalt oder auch Naturkatastrophen. Sie zwingen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen und stellen sie zudem vor die Herausforderung, diese traumatischen Erlebnisse fern von Familie und Freunden zu verarbeiten. 

Zudem stehen sie vor der Herausforderung, sich in den neuen gesellschaftlichen Strukturen zurechtfinden zu müssen - Sprachbarrieren, unklare Aufenthaltstitel und Arbeitslosigkeit sind hierfür nur einige wenige Beispiele.

Vor diesem Hintergrund kommt es unter geflüchteten Menschen nicht selten zum Substanzmittelmissbrauch oder gar zu einer Substanzabhängigkeit. Gemäß der Deutschen Suchthilfestatistik weisen rund 19% aller Klient*innen in Deutschland eine Migrationsgeschichte auf.

Das GKV-geförderte Projekt selbstbestimmt - Suchtprävention für vulnerable Zielgruppen im Land Brandenburg nimmt daher auch Menschen mit Migrationsgeschichte in den Blick.

Projektziele in diesem Themenfeld sind:

  • Sensibilisierung von Fachkräften der Sucht- und Migrationsarbeit
  • Fachliche Qualifizierung von Multiplikator*innen
  • Regionale und überregionale Vernetzung und Kooperation
  • Initiierung und Implementierung regionaler Projekte in Zusammenarbeit mit  regionalen Akteur*innen

Das Projekt Suchtprävention für Menschen mit Migrationsgeschichte startete im Januar 2022.

Aktuelles

Mit Kreide auf Tafel gemalter Kopf. Drei Striche deuten an, dass er spricht.

selbstbestimmt, Suchtprävention

Ergebnisdokumentation: Online-Befragung zum Thema „Fremdsprachige Suchtberatung im Land Brandenburg“

Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen geflüchteter Menschen in Deutschland, hat das selbstbestimmt-Team der BLS eine Online-Befragung zum Thema…

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selbstbestimmt, Suchtprävention

Unterstützung in der Suchthilfe für Geflüchtete gewünscht

Die Ergebnisse einer Fachkräfte-Befragung zum Thema „Substanzmittelkonsum von Klient*innen mit Migrationsgeschichte“ zeigen Handlungs- und…

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selbstbestimmt

Osloer Erklärung – Erste gemeinsame Forderung zur Eindämmung von Alkoholschäden

Die Osloer Erklärung formuliert erstmals einen gemeinsamen Aufruf zu politischen Maßnahmen zur Eindämmung von Alkoholschäden in Europa.

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selbstbestimmt, Suchtprävention, Suchthilfe, Glücksspiel, Selbsthilfe

Bund erhöht Budget für Suchtprävention

Für den Bundeshaushalt 2022 wird der ursprünglich geplante Mitteleinsatz für die Verhinderung von Drogen- und Suchtmittelmissbrauch um vier Millionen…

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Termine

Save-The-Date: Bündnis für vulnerable Zielgruppen - Menschen mit Migrationsgeschichte

11. Mai 2023

Das Bündnis für vulnerable Zielgruppen bietet interessierten Fachkräften die Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen im Rahmen der Suchtprävention für vulnerable Zielgruppen auszutauschen, sich zu vernetzen und gegenseitig beim Aufbau eigener Präventionsprojekte zu unterstützen.

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